Neuigkeiten

Der GBA hat am 21.12.2017 die Konkretisierung der ASV-Richtlinie für die Behandlung urologischer Tumore beschlossen (Pressemitteilung; Beschlusstext). Die Konkretisierung tritt nach Genehmigung durch das BMG in Kraft.

Zugleich wurden einige Aspekte bei der Behandlung rheumatologischer Erkrankungen angepasst.

Die Kanzlei Möller und Partner ist mit benannt als WirtschaftsWoche Top-Kanzlei für Medizinrecht für Ärzte, Krankenhäuser und Versicherer (Wirtschaftswoche 52/15.12.2017, S. 76). Grundlage der Benennung ist eine Kombination aus Jury-Bewertung und Befragungen:

Um in die Spitzengruppe zu kommen, mussten sich Kanzleien in drei Jury-Runden durchsetzen. In der ersten Runde des Auswahlverfahrens identifizierte das Handelsblatt Research Institute 320 Medizinrechtsanwälte. Denen wurde in einer Peer-Group Befragung alle Medizinrechtsanwälte zur Bewertung vorgelegt, wobei Eigenbewertungen ausgeschlossen waren. Aus den Anwälten mit den meisten Punkten stellte die Jury die Empfehlungslisten zusammen.

Der Beschluss des GBA vom 17.11.2017 zur Änderung der Bedarfsplanung im Ruhrgebiet (siehe alter Beitrag) ist genehmigt und tritt zum 1.1.2018 in Kraft (siehe Volltext).

Insbesondere für die hausärztliche Versorgung ist eine Übergangsfrist bis 2027 vorgesehen, in der die Verhältniszahlen Schritt für Schritt angepasst werden.

 

Eine rechtlich und strategisch tragfähige Beratung und Begleitung von Chefärzten bei der Dienstvertragsverhandlung und -gestaltung führt zu nachweislich besseren Ergebnis und größerer finanzieller Gestaltungsfreiheit.

Chefärzte bekleiden in ihren Einrichtungen herausgehobene Positionen. Sie sind praktisch und wissenschaftlich überdurchschnittlich ausgebildet und kompetent, können langjährige Erfahrungen in leitenden klinischen Funktionen nachweisen und übernehmen in ihrem jeweiligen Teilbereich die umfassende Verantwortung: medizinisch, personell und ökonomisch. Daher ist er als behandelnder Arzt und in seiner Überwachungsfunktion gefragt und muss die ihm unterstellten Ärzte anleiten und deren Diagnostik- und Therapieansätze eng zu begleiten und mit zu gestalten.

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Der GBA hat am 17.11.2017 entschieden, dass die Vorgaben zur Bedarfsplanung im Ruhrgebiet denen im übrigen Bundesgebiet angeglichen werden sollen, und zwar mit Wirkung zum 01.01.2018 (Pressemitteilung).

Bisher waren die Verhältniszahlen (d.h. die Zahl der Personen pro Arzt) im Ruhrgebiet höher als in anderen städtischen Regionen; dies wurde mit der besonderen Struktur des Ruhrgebiets begründet.

Durch die Änderung wird es ca. 600 neue Zulassungen für Hausärzte und ca. 85 neue Zulassungen für Psychotherapeuten geben.


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