Gerrit Tigges

Gerrit Tigges

Gerrit Tigges wurde 1969 in Hagen geboren. Er studierte an der Universität Münster und arbeitete zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht. Seit 2000 ist er als Rechtsanwalt tätig, und zusätzlich ist er seit 2005 Fachanwalt für Medizinrecht.

Gerrit Tigges ist Lehrbeauftragter im LL.M.-Studiengang „Medizinrecht“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für den Bereich Krankenhausrecht. Er ist grundsätzlich im gesamten Medizinrecht tätig, ein Schwerpunkt liegt im ärztlichen Gesellschafts- und Vertragsrecht, im Vertragsarztrecht (früher Kassenarztrecht) einschließlich der Gestaltung von Kooperationen zwischen Ärzten und Krankenhäusern sowie in der Dauerberatung ärztlicher Berufsverbände und ihrer Mitglieder.

Publikationen

I. Bücher/Buchbeiträge

Kommentierung zu § 611 BGB – Behandlungsvertrag
in: Prütting (Hrsg.), Fachanwaltskommentar Medizinrecht, 2. Auflage 2011

II. Juristische Fachaufsätze

Aufbringung und Verwaltung von Mitteln Kassenärztlicher Vereinigungen,
in: ZMGR 2005, S. 137 ff.

III. Aufsätze in der ärztlichen Fachpresse

Übergabe der Patientenkartei an einen Praxisnachfolger: So machen Sie es richtig
in: Ärzte-Wirtschaftsdienst 3/2004, S. 13 ff.

Wie übergebe ich die Patientenkartei an einen Praxisnachfolger?
in: Zahnärzte Wirtschaftsdienst (ZWD), 5/2004, S. 5 ff.

Kann sich der Zahnarzt Erstattungsansprüche des Patienten gegen Kostenträger sichern?
in: Privatliquidation aktuell 7/2007, S. 4 ff.

Überweisungsmöglichkeiten zur kinderkardiologischen Verlaufskontrolle an Klinik ohne Ermächtigung,
in: Kinder- und Jugendarzt 2008, S. 656

Zur Ausstellung ärztlicher Rezepte ohne Arzt-Patienten-Kontakt,
in: Kinder- und Jugendarzt 2008, S. 727

Mehrmalige Befristung eines Arbeitsverhältnisses mit einer Arzthelferin,
in: Kinder- und Jugendarzt 2008, S. 810

Zur Herausgabe von Patientendaten an Elternteil,
in: Kinder- und Jugendarzt 2008, S. 880

Verpflichtung zur Einrichtung einer betrieblichen Altersversorgung in Arztpraxis,
in: Kinder- und Jugendarzt 2009, S. 126

Zur Delegation der Blutabnahme an Arzthelferin,
in: Kinder- und Jugendarzt 2009, S. 188

Haftung als medizinischer Sachverständiger,
in: Kinder- und Jugendarzt 2009, S. 406

Einsicht in Behandlungsunterlagen – Wer hat Zugriff auf die Akte?,
in: Kinder- und Jugendarzt 2009, S. 608

IV. Urteilsbesprechungen/-bearbeitungen

Zweigpraxisverbot für Zahnärzte auf dem Prüfstand (LG Konstanz, Urteil v. 17.12.2005, 8 O 86/04 KfH)
in: Zahnärzte Wirtschaftsdienst (ZWD), 3/2005, S. 1 ff.

Beteiligung von Ärzten an Gewinnen einer Labormedizin-GmbH kann berufswidrig sein (OLG Stuttgart, Urteil v. 10.05.2007, 2 U 176/06)
in: Zahnärzte Wirtschaftsdienst (ZWD), 6/2007, S. 5 ff.

Grundsätzlicher Erstattungsanspruch für Krankenhausbehandlungskosten gegenüber Sozialhilfeträger bei nicht ausreichendem Krankenversicherungsschutz (BSG, Urteil v. 19.05.2009, B 8 SO 4/08 R),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 2/2009, Anm. 1

Brillenversorgung des Patienten auf dem „verkürzten Versorgungsweg“ durch Abgabe von Brillen und Vermittlung von Patienten an Augenoptiker durch Augenarzt nur in Ausnahmefällen („Brillenversorgung“), (BGH, Urteil v. 09.07.2009, I ZR 13/07),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 1/2010, Anm. 5

Zulässigkeit der Erbringung von stationären Operationsleistungen durch niedergelassenen Honorararzt, (VG Hannover, Urteil v. 22.07.2010, 7 A 3146),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 12/2010, Anm. 5

Keine Einbringung von stationären Operationsleistungen durch niedergelassenen Honorararzt, (SG Kassel, Urteil v. 24.11.2010, S 12 KR 166/10),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 4/2011, Anm. 1

BGH urteilt zur Verweisung und Empfehlung, (BGH, Urteil v. 13. Januar 2011, I ZR 111/08)
in: Zahnärzte Wirtschaftsdienst (ZWD), 4/2011, S. 4

Verweisung von Patienten an Therapeuten, (BGH, Urteil v. 13. Januar 2011, I ZR 111/08)
in: Praxisführung professionell 5/2011, S. 9

„Ausgründung“ einer Privatklinik durch ein Plankrankenhaus, (BGH, Beschluss v. 21.04.2011, III ZR 114/10),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 7/2011, Anm. 1

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