Dirk Niggehoff

Dirk Niggehoff

Dirk Niggehoff wurde 1963 geboren. Er studierte an den Universitäten Bayreuth und Münster und arbeitete drei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fernuniversität Hagen und betreute ein Projekt zum anwaltlichen Berufs-, Vergütungs- und Haftungsrechtes in Kooperation mit der Deutschen AnwaltAkademie. Zwischen 1994 und 1998 war er Justitiar einer Kassenzahnärztlichen Vereinigung. Seit 1998 ist er als Rechtsanwalt tätig, und zusätzlich ist er seit 2005 Fachanwalt für Medizinrecht.

Dirk Niggehoff ist Lehrbeauftragter im LL.M.-Studiengang „Medizinrecht“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für den Bereich zahnärztliches Berufsrecht; daneben referiert er regelmäßig seit vielen Jahren bei der Deutschen AnwaltAkademie in den Bereichen ärztliches Berufsrecht, Vertragsarztrecht und Zahnarztrecht. Er ist grundsätzlich im gesamten Medizinrecht tätig, ein Schwerpunkt liegt im Vertragsarztrecht (früher Kassenarztrecht) einschließlich Honorar(Abrechnungs-)fragen und im (Vertrags)Zahnarztrecht. Er ist zugleich Justitiar einer Kassenzahnärztlichen Vereinigung sowie Mitglied in Landesschiedsämtern in der ambulanten Versorgung.

Dirk Niggehoff ist verantwortlicher Mitherausgeber des „jurisPraxisreports Medizinrecht“.


Publikationen

I. Bücher/Buchbeiträge

Vertragsarztrecht
in: Plagemann/Niggehoff, Vertragsarztrecht
Ein Leitfaden für Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Rechtsanwälte und Krankenkassen
2. Auflage 2000

§ 18 – Medizinische Versorgungszentren
In: Sodan (Hrsg.), Handbuch der Krankenversicherung, 2010
in: Sodan (Hrsg.), Handbuch der Krankenversicherung, 2. Auflage 2014

Kommentierung der §§ 28 Abs. 2, 29, 55 – 58, 88 SGB V
in: Becker/Kingreen (Hrsg.), SGB V – Kommentar,
1. Auflage 2008,
2. Auflage 2010,
3. Auflage 2013,
4. Auflage 2014

II. Juristische Fachaufsätze

Die zahnärztliche Praxislaborgemeinschaft – Zulässigkeit und Problemstellung
in: Medizinrecht heute: Erfahrungen, Analysen, Entwicklungen – Festschrift 10 Jahre Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im DAV, 2008, S. 769 ff.

III. Aufsätze in der ärztlichen Fachpresse

Die Praxisgemeinschaft – Patientenservice contra rechtliche Vorgaben,
in: Rheinisches Zahnärzteblatt 2001, S. 208 ff.

Wahlrecht des Versicherten – Zu den Voraussetzungen der Kostenerstattung nach § 13 Absatz 2 SGB V,
in: Rheinisches Zahnärzteblatt 2004, S. 129 ff.

Der Partner von heute ist der Feind von morgen – zur Zulässigkeit nachvertraglicher Wettbewerbsverbot,
in: Rheinisches Zahnärzteblatt 2005, S. 130 ff.

Reproduktionsmedizin als ärztliche Tätigkeit – Versuch einer Begriffsbestimmung aus medizinrechtlicher Recht (auch mit Blick auf § 14 Nr. 14 Umsatzsteuergesetz),
in: Reproduktionsmedizinisches Endokrinologikum 2006, S. 1 ff.

Die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) – Juristische Analyse und Bewertung des anstehenden Reformvorhabens . Auswirkungen für den Gesundheitsmarkt,
in: DZV, Deutscher Zahnärzteverband e.V., Thema aktuell 12.2.2007 (gemeinsam mit Jahn)

Korbmodell – Kollektive Ausstiegsszenarien versus rechtliche Realität,
in: Kinder- und Jugendarzt 2008, S. 59 f.

Fallstricke bei der Abrechnung ambulanter kardiologischer Leistungen
in: Aktuelle Kardiologie 2013,2; 306 f.

Werbung durch Zahnärzte – alles erlaubt oder alles sinnvoll ?
in: Zahnärztebrief 03/13 – Laufenberg, Michels und Partner

IV. Urteilsbesprechungen/-bearbeitungen

Keine Befugnis der KZV zum Erlass eines Verwaltungsaktes gegenüber einer Ersatzkasse bei Ablehnung der Festsetzung von sachlich-rechnerischen Berichtigungen (SG Marburg, Urt. v. 30.09.2009 – S 12 KA 464/07),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 3/2009, Anm. 4

Voraussetzungen für eine Sonderbedarfszulassung (BSG, Urt. v. 02.09.2009 – B 6 KA 34/08 R),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 1/2010, Anm. 4

Kostenerstattungsanspruch für im EG-Ausland beschafften Zahnersatz nur nach Genehmigung durch Krankenkasse (BSG, Urt. v. 30.06.2009 – B 1 KR 19/08 R),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 3/2010, Anm. 1

Vergütungsanspruch für Zahnersatz nur bei zuvor durch die Krankenkasse genehmigtem Heil- und Kostenplan (LSG Schleswig-Holstein, Urt. v. 3.2.2009, L 4 KA 2/07),
in: MedR 2010, 136

Genehmigung einer vertragszahnärztlichen Tätigkeit außerhalb des Vertragszahnarztsitzes an einem weiteren Ort (LSG Hessen, Urt. v. 29.9.2009 – L 4 KA 119/08),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 6/2010, Anm. 4

Nachträgliche Absenkung der Job-Sharing-Obergrenze und Honorarrückforderung bei abgesprochener Bevorzugung des Vertragsarztes (LSG Niedersachsen-Bremen, Urt. v. 26.05.2010 – L 3 KA 107/07),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 9/2010, Anm. 4

Übernahme der Kosten einer Implantatversorgung (LSG NRW, Urt. v. 22.7.2010 – L 11 KR 14/10),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 1/2011, Anm. 5

Keine Besserstellung für vertragszahnärztlich tätige Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen bei Degressionskürzungen (BSG, Urt. v. 13.10.2010 – B 6 KA 32/09 R),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 3/2011, Anm. 1

Beweislast für die ordnungsgemäße Erbringung vertrags(zahn)ärztlicher Leistungen bei fehlender Dokumentation (SG Marburg, Urt. v. 7.7.2011 – S 12 KA 325/09),
in: juris-PraxisReport Medizinrecht 6/2011, Anm. 4

Konkurrenz um eine Sonderbedarfszulassung auch bei hälftigem Versorgungsauftrag (BSG, Urt. v. 8.12.2010 – B 6 KA 36/09 R)
in: Medizinrecht 2012, 216

„Grundsatz „Beratung vor Regress“ bei Wirtschaftlichkeitsprüfverfahren nur am 31.12.2011 nicht durch Erstbescheid abgeschlossene Verfahren“ (SG Düsseldorf, B. v. 27.6.2012 n- S 2 KA 318/12 ER)
in: juris-Praxisreport Medizinrecht 1/2013, Anm. 2

Anforderungen an den Heil- und Kostenplan bei zahnärztlicher Behandlung gesetzlich versicherter Patienten (OLG Koblenz, Urt. v. 22.2.2012 – 5 U 707/10)
in: MedR 2012,306

Keine Zulassung durch Eilrechtsschutz trotz Antragstellung vor Moratorium des Gemeinsamen Bundesausschusses (LSG NRW, B. v. 5.12.2012 – L 11 KA 121/12 B ER)
in: juris-Praxisreport Medizinrecht 5/2013, Anm. 4

Ein Widerspruch zwischen einer (weitergefassten) gesetzlichen Regelung zum Sonderbedarf und einer (engergefassten) Regelung in Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses kann vom Gericht im Wege der Analogie aufgelöst werden (BSG v. 15.8.2012 – B 6 KA 48/11 R – )
in: GuP 2013,159

Keine Verrechnung von „Degressionspunkten“ zwischen zahnärztlicher Berufsausübungsgemeinschaft und Einzelpraxis
(BSG v. 30.10.2013 – B 6 KA 3/13 R –)
in: Gesundheitsrecht 2014,598 f.

Rechtmäßigkeit von BEMA 2004 und gesetzlicher “Degressionsregelung” auch für Kieferorthopäden
(SG Magdeburg, Urt. v. 17.7.2013, S 13 KA 109/09)
in: juris-Praxisreport Medizinrecht 1/2015, Anm. 1

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